miniatur|hochkant=1.4|Blick über den Harkortsee in Richtung Wetter (Ruhr) Die Ruhrstauseen sind im Verlauf der Ruhr angelegte Stauseen, die vor allem Aufgaben der Wasserversorgung des Ruhrgebiets und der Reinigung der Ruhr übernahmen und übernehmen.
Die Stauseen im Ruhrgebiet besitzen zudem einen hohen Wert als Freizeit- und Erholungsschwerpunkte für die Bevölkerung der nahegelegenen Großstädte. Dort finden sowohl Leistungs- und Freizeitsportler als auch Wanderer, Radfahrer und Familien viele nutzbare Angeboten vor. Außerdem sind die Stauseen ein Teil der Route der Industriekultur (Themenroute 12: Geschichte und Gegenwart der Ruhr).
+ Ruhrstauseen (in Fließrichtung der Ruhr) Name Lage Fertigstellung Flächein km² Stauvolumenin Mio. m³ Stausee Hengsen im Holzwickeder Süden 1937 0,192 0,4 Hengsteysee zwischen Hagen, Dortmund und Herdecke 1929 1,36 3,3 Harkortsee zwischen Hagen, Herdecke und Wetter (Ruhr) 1931 1,37 3,1 Kemnader See zwischen Bochum, Witten und Hattingen 1979 1,25 3,0 Baldeneysee im Essener Süden 1933 2,64 7,6 Kettwiger See 1950 0,55 1,4 Summen: 7,362 18,8
700px|Die Ruhrstauseen im Ruhrgebiet im Überblick
Ursprünglich war eine Kette von insgesamt acht Ruhrstauseen geplant. Diese Idee ging auf Karl Imhoff zurück, den ersten Geschäftsführer des Ruhrverbands, wurde aber nach den ersten fünf Seen nicht weiter umgesetzt.
Siehe auch Ruhrverband Ruhrschifffahrt Liste von Sehenswürdigkeiten im Ruhrtal
Weblinks Ruhrverband
Einzelnachweise
* Kategorie:Geographie (Ruhrgebiet) Ruhr Kategorie:Ehemalige Station der Route der Industriekultur