Die 4. Eishockey-Weltmeisterschaften der U18-Frauen der Internationalen Eishockey-Föderation IIHF waren die Eishockey-Weltmeisterschaften des Jahres 2011 in der Altersklasse der Unter-Achtzehnjährigen (U18). Insgesamt nahmen zwischen dem 1. Januar und 3. April 2011 14 Nationalmannschaften an den zwei Turnieren der Top-Division sowie der Division I teil.

Der Weltmeister wurde zum dritten Mal die Mannschaft der Vereinigten Staaten, die im Finale den Erzrivalen aus Kanada mit 5:2 bezwingen konnte. Die deutsche Mannschaft beendete das Turnier mit dem sechsten Platz in der Top-Division, der Schweiz gelang in der Top-Division durch einen Sieg im entscheidenden Spiel gegen Japan die Vermeidung des Abstiegs in die Division I. Das Team aus Österreich belegte in der Division I den dritten Platz, Russland gelang ungeschlagen der direkte Wiederaufstieg in die Top-Division.

+ Übersicht U18-Frauen-Weltmeisterschaften Turnier Ort Datum Teil-nehmer Zuschauerinsgesamt Spiele ø Top-Division Stockholm 1. Januar 2011 – 8. Januar 2011 8 3.317 22 150 Division I Dmitrow 28. März 2011 – 3. April 2011 6 8.326 15 555

Teilnehmer, Austragungsorte und -zeiträume Top-Division: 1. bis 8. Januar 2011 in Stockholm, Schweden Teilnehmer: Deutschland, Finnland, Japan, Kanada (Titelverteidiger), Schweden, Schweiz (Aufsteiger), Tschechien, USA

Division I: 28. März bis 3. April 2011 in Dmitrow, Russland Teilnehmer: Frankreich, Kasachstan, Norwegen, Österreich, Russland (Absteiger), Slowakei

Top-Division WM 2011 der U18-Frauen zentriert|120px|Logo der Weltmeisterschaft der U18-Frauen Anzahl Nationen 8 Weltmeister USA Silber Kanada Bronze Finnland Absteiger Japan  Austragungsort(e) Stockholm, Schweden Eröffnung 1. Januar 2011 Endspiel 8. Januar 2011 Zuschauer 3.317 (150 pro Spiel) Tore 138 (6,27 pro Spiel)  Beste Torhüterin Isabella Portnoj Beste Verteidigerin Milica McMillen Beste Stürmerin Alex Carpenter Topscorerin Alex Carpenter (10 Punkte)

Die U18-Weltmeisterschaft der Top-Division fand vom 1. bis 8. Januar 2011 in der schwedischen Hauptstadt Stockholm statt. Die Spiele wurden in der Stora Mossens Ishall (2.180 Plätze) und der im Stadtteil Kista gelegenen Husby Ishall (1.980 Plätze) ausgetragen.

Es nahmen acht Nationalmannschaften teil, die in zwei Gruppen zu je vier Teams spielten. Den Weltmeistertitel sicherten sich die Vereinigten Staaten durch einen 5:2-Sieg über Kanada. Es war der insgesamt dritte Titelgewinn für die US-Amerikanerinnen.

Gruppe A Gruppe B Kanada USA Deutschland Schweden Finnland Japan Schweiz Tschechien

Modus Nach den Gruppenspielen der Vorrunde qualifizieren sich die beiden Gruppenersten direkt für das Halbfinale. Die Gruppenzweiten und -dritten bestreiten je ein Qualifikationsspiel zur Halbfinalteilnahme. Die Vierten der Gruppenspiele bestreiten eine Best-of-Three-Runde um den siebten Platz sowie den Abstieg in die Division I.

Austragungsorte Stockholm Stora Mossens Ishall Kapazität: 2.180 x150px|Stora Mossens Ishall Kista Husby Ishall Kapazität: 1.980

Vorrunde Gruppe A

Pl. Sp S OTS OTN N Tore Punkte 1. Kanada 3 3 0 0 0 23:2 9 2. Deutschland 3 2 0 0 1 6:10 6 3. Finnland 3 1 0 0 2 4:8 3 4. Schweiz 3 0 0 0 3 4:17 0 Abkürzungen: Pl. = Platz, Sp = Spiele, S = Siege, OTS = Siege nach Verlängerung (Overtime) oder Penaltyschießen, OTN = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N = Niederlagen Erläuterungen: , ,

Gruppe B

Pl. Sp S OTS OTN N Tore Punkte 1. USA 3 3 0 0 0 28:1 9 2. Schweden 3 2 0 0 1 5:13 6 3. Tschechien 3 1 0 0 2 6:15 3 4. Japan 3 0 0 0 3 3:13 0 Abkürzungen: Pl. = Platz, Sp = Spiele, S = Siege, OTS = Siege nach Verlängerung (Overtime) oder Penaltyschießen, OTN = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N = Niederlagen Erläuterungen: , ,

Abstiegsrunde Die Relegationsrunde wurde im Modus „Best-of-Three“ ausgetragen. Hierbei trafen der Viertplatzierte der Gruppe A und der Vierte der Gruppe B aufeinander. Die Mannschaft, die von maximal drei Spielen zuerst zwei für sich entscheiden konnte, verblieb in der WM-Gruppe, der Verlierer stieg in die Division I ab.

Finalrunde

Viertelfinale

Spiel um Platz 5

Halbfinale

Spiel um Platz 3

Finale

Statistik Beste Scorerinnen Abkürzungen: Sp = Spiele, T = Tore, V = Assists, Pkt = Punkte, +/− = Plus/Minus, SM = Strafminuten; Fett: Turnierbestwert Spieler Team Sp T V Pkt +/− SM Alex Carpenter USA 5 6 4 10 +4 0 Hannah Brandt USA 5 5 5 10 +11 2 Amanda Pelkey USA 5 4 6 10 +9 2 Emily Field USA 5 4 5 9 +8 0 Nicole Kosta Kanada 5 5 3 8 +5 6 Haley Skarupa USA 5 3 5 8 +5 0 Meghan Dufault Kanada 5 2 6 8 +6 2 Layla Marvin USA 5 6 1 7 +9 2 Laura Stacey Kanada 5 3 4 7 +1 2 Phoebe Stänz Schweiz 6 3 4 7 −4 14 Lara Stalder Schweiz 6 3 4 7 −3 6

Beste Torhüterinnen Abkürzungen: Sp = Spiele, Min = Eiszeit (in Minuten), GT = Gegentore, SO = Shutouts, Sv% = gehaltene Schüsse (in %), GTS = Gegentorschnitt; Fett: Turnierbestwert Spieler Team Sp Min GT SO Sv% GTS Amanda Makela Kanada 2 120:00 2 0 94,59 1,00 Nadja Gruber Deutschland 4 239:27 7 1 94,35 1,75 Tamara Klossner Schweiz 4 237:34 8 1 92,98 2,02 Isabella Portnoj Finnland 6 341:46 15 1 92,82 2,63 Veronika Hladíková Tschechien 5 270:31 14 0 91,57 3,11

Abschlussplatzierungen Pl. Team 1 USA 2 Kanada 3 Finnland 4 Tschechien 5 Schweden 6 Deutschland 7 Schweiz 8 Japan

Titel, Auf- und Abstieg WeltmeisterUSA Amanda Boulier, Hannah Brandt, Alex Carpenter, Sydney Daniels, Shiann Darkangelo, Emily Field, Shenae Lundberg, Layla Marvin, Milica McMillen, Megan Miller, Abby Ness, Amanda Pelkey, Emily Pfalzer, Michelle Picard, Paige Savage, Haley Skarupa, Lee Stecklein, Karley Sylvester, Dana TrivignoTrainerin: Jodi McKenna

SilberKanada Erin Ambrose, Shelby Bram, Harrison Browne, Gabrielle Davidson, Ann-Renée Desbiens, Meghan Dufault, Sarah Edney, Emily Fulton, Katy Josephs, Becca Kohler, Nicole Kosta, Halli Krzyzaniak, Sarah MacDonnell, Amanda Mäkelä, Cayley Mercer, Gina Repaci, Sarah Robson, Cydney Roesler, Jennifer Shields, Laura Stacey, Katarina ZgrajaTrainerin: Sarah Hodges

BronzeFinnland Christa Alanko, Milla Heikkinen, Anni Kettunen, Anna Kilponen, Johanna Koivisto, Venla Kotkaslahti, Katja Nurmesniemi, Jenni Oinonen, Suvi Ollikainen, Ella Pietikäinen, Isabella Portnoj, Isa Rahunen, Salla Raitala, Tiina Ranne, Anni Rantanen, Jenna Suokko, Marianne Tanninen, Susanna Tapani, Noora Tulus, Saana ValkamaTrainer: Juuso Toivola

Absteiger in die Division I: Japan Aufsteiger in die Top-Division: Russland

Auszeichnungen Spielertrophäen Auszeichnung Spielerin Team Beste Torhüterin Isabella Portnoj Finnland Beste Verteidigerin Milica McMillen USA Beste Stürmerin Alex Carpenter USA

Division I WM 2011 der U18-Frauen der Division I zentriert|110px|Logo der Weltmeisterschaft der Division I der U18-Frauen Anzahl Nationen 6 Aufsteiger Russland Absteiger Frankreich Kasachstan  Austragungsort(e) Dmitrow, Russland Eröffnung 28. März 2011 Schlusstag 3. April 2011 Zuschauer 8.326 (555 pro Spiel) Tore 111 (7,40 pro Spiel)  Beste Torhüterin Romana Kiapešová Beste Verteidigerin Angelina Gontscharenko Beste Stürmerin Anna Meixner Topscorerin Ljudmila Beljakowa (16 Punkte) Das Turnier der Division I wurde vom 28. März bis 3. April 2011 in Dmitrow in Russland ausgetragen. Die Spiele fanden im Eispalast Dmitrow statt, in dem 2.000 Zuschauer Platz finden.

Austragungsort Dmitrow, Russland Spielstätte Eispalast DmitrowKapazität: 2.000 mini|zentriert|250px|

Pl. Sp S OTS OTN N Tore Punkte 1. Russland 5 5 0 0 0 44:2 15 2. Slowakei 5 4 0 0 1 19:11 12 3. Österreich 5 3 0 0 2 19:14 9 4. Norwegen 5 2 0 0 3 16:11 6 5. Frankreich 5 1 0 0 4 5:25 3 6. Kasachstan 5 0 0 0 5 8:48 0 Abkürzungen: Pl. = Platz, Sp = Spiele, S = Siege, OTS = Siege nach Verlängerung (Overtime) oder Penaltyschießen, OTN = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N = Niederlagen Erläuterungen: ,

Auf- und Abstieg Absteiger in die Division I: Japan Aufsteiger in die Top-Division: Russland Absteiger in die Qualifikation zur Division I: Frankreich, Kasachstan

Siehe auch Eishockey-WM 2011 (Übersicht) Eishockey-WM 2011 der Herren Eishockey-WM 2011 der Frauen Eishockey-WM 2011 der U20-Junioren Eishockey-WM 2011 der U18-Junioren

Weblinks Internetpräsenz des IIHF (Internationale Eishockey-Föderation) (englisch)

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