Peter Brand (* 1. August 1937 in Gera; † 10. April 2023 in Potsdam) war ein deutscher Kameramann.

Werdegang Peter Brand studierte ab 1955 an der Deutschen Hochschule für Filmkunst in Potsdam-Babelsberg in der Fachrichtung Kamera. Er war von 1960 bis zur Wiedervereinigung für das DEFA Studio für Spielfilme in Potsdam-Babelsberg tätig, danach auch für westdeutsche Produktionen. In seiner Karriere entstanden ca. 60 Produktionen mit ihm, darunter die mehrfach ausgezeichnete Literaturverfilmung Märkische Forschungen. Brand arbeitete öfters mit den Regisseuren Erwin Stranka und Egon Günther zusammen. In den 1960er Jahren wurde er als Gastdozent an der Hochschule für Filmkunst berufen.

Peter Brand lebte zuletzt als Rentner in Potsdam-Babelsberg.

Filmografie (Auswahl) 1960: Notwendige Lehrjahre 1963: Julia lebt 1964: Der fliegende Holländer 1964: Der Mann mit der Maske 1966: Geheimkommando Bumerang 1967: Begegnungen 1974: Zum Beispiel Josef 1975: Schwester Agnes 1977: Der kleine Zauberer und die große Fünf 1978: Ursula 1978: Sabine Wulff 1979: Die Rache des Kapitäns Mitchell 1981: Die Stunde der Töchter 1982: Märkische Forschungen 1983: Die Schüsse der Arche Noah 1986: Der Traum vom Elch 1988: Ich liebe dich – April! April! 1990: Pause für Wanzka (Fernsehfilm) 1991: Die verschwundene Miniatur 1992: Lenz 1993: Ich und Christine 1999: Die Braut

Literatur Peter Badel: Im Gespräch mit Peter Brand. Die unentwegte Suche nach dem richtigen Bild. In: Peter Badel: Kamera läuft. Band I. Schriftenreihe der DEFA-Stiftung. Berlin: 2007, ISBN 978-3-00021-830-9, S. 74–118.

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