Jakob Sinn (* 30. September 1895 in Uetersen Schleswig-Holstein;Deutscher Bühnenverein: Deutsches Bühnen-Jahrbuch. Band 77, Druck und Kommissionverlag F.A. Günther & Sohn, Berlin 1968, S. 125. † 18. Dezember 1967 in Schonach Baden-Württemberg); war ein deutscher Theater-Benno Schmoldt: Theater in Berlin: Erfahrungen und Erlebnisse ganz privat. Verlag Dr. Kovac, 1995, ISBN 3-86064-187-5. und Filmschauspieler.

Leben und Wirken Sinn begann seine Karriere am Theater und war unter anderem an folgenden Spielstätten zu sehen: Erich-Ziegel-Bühnen in Hamburg, Volksbühne Berlin, Deutsches Theater Berlin, Theater in der Friedrichstraße Berlin, erneut Deutsches Theater und, in der letzten reichsdeutschen Spielzeit 1943/44, die städtische Bühne im oberschlesischen Königshütte. Nach dem Krieg setzte er Ende der 1940er Jahre seine Arbeit am Berliner Hebbeltheater fort. Bereits in den 1950er Jahren ist kein Festengagement mehr bei dem bis zuletzt in Berlin-Wilmersdorf wohnenden Sinn nachweisbar.

Mit Beginn der Tonfilmzeit trat Sinn auch mehrfach vor die Kamera, kam aber nur selten über Chargenauftritte heraus. Man sah ihn bis 1945 als Polizist, Gefängnisdirektor, Bauer, Offizier und Gutsinspektor. Nach dem Krieg setzte Jakob Sinn seine Filmarbeit nicht mehr fort.

Filmografie 1931: Drei Tage Liebe 1931: Wer nimmt die Liebe ernst? 1933: Blut und Boden. Grundlagen zum neuen Reich 1933: Viktor und Viktoria 1933: Das Meer ruft 1934: Die Saat geht auf 1935: Anschlag auf Schweda 1936: Menschen ohne Vaterland 1936: Der Kaiser von Kalifornien 1937: Urlaub auf Ehrenwort 1939: Zwei Welten 1940: Frieder und Catherlieschen 1941: … reitet für Deutschland 1942: Die Entlassung 1944: Der Verteidiger hat das Wort 1945: Der Erbförster

Literatur Frank Arnau: Universal Filmlexikon 1932. Berlin 1932, S. 178.

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Einzelnachweise

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