Furthammer ist ein Gemeindeteil der Kreisstadt Wunsiedel im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge (Oberfranken, Bayern). Im Jahr 2000 lebten in Furthammer 171 Personen.
Geographie Das Dorf Furthammer liegt im Tal der Röslau (Fluss) an der Staatsstraße 2665. Teile des Ortes, die an der Bundesstraße 303 liegen, gehören zur Gemeinde Tröstau. Gegenüber von Furthammer liegt der Gemeindeteil Schönbrunn.
Geschichte Die Siedlung lag an einer Altstraße, die von Kemnath kam, über den Wurmlohpass zwischen Kösseine und Hohe Matze führte und über Schönbrunn nach Hof verlief. Das Hammerwerk an der Röslaufurt wurde 1499 im Landbuch der Sechsämter genannt.Franz Michael Ress: Geschichte und wirtschaftliche Bedeutung der oberpfälzischen Eisenindustrie von den Anfängen bis zur Zeit des 30-jährigen Krieges. Verl. d. Histor. Vereins von Oberpfalz u. Regensburg, Regensburg 1950, S. 176. Westlich des Dorfes bestand 1709 ein Zinn- und Goldseifenwerk, 1729 wurde eine Zinnschmelzhütte errichtet.
Tourismus Durch Furthammer führen der Hauptwanderweg Röslauweg des Fichtelgebirgsvereins und der überörtliche Brückenradweg Bayern-Böhmen.
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Ortsteil von Wunsiedel Kategorie:Ort im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge Kategorie:Ort an der Röslau Kategorie:Ersterwähnung 1499