Eugen Boelling (* 30. September 1887; † 5. Dezember 1944) war ein deutscher Verwaltungsjurist.Reinhold Zilch, Bärbel Holtz (Bearb.): Die Protokolle des Preußischen Staatsministeriums 1817–1934/38. Bd. 12/II. In: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Hrsg.): Acta Borussica. Neue Folge. Olms-Weidmann, Hildesheim 2003, S. 529 (Online; PDF 2,2 MB).
Leben Boelling studierte Rechtswissenschaft an der Georg-August-Universität Göttingen. Mit Kurt Magnus und Horst von Windheim wurde er 1906 im Corps Bremensia aktiv.Kösener Corpslisten 1960, 39, 1066. Er nahm als Soldat am Ersten Weltkrieg teil und war ab 1909 Gerichtsreferendar. 1912 wurde er in Göttingen zum Dr. iur. promoviert.Dissertation: Das Recht der Prüfung von Verordnungen nach dem Staatsrechte des Reichs und Preußens. Er war Regierungsrat bei der Regierung in Gumbinnen. Er wurde im August 1926 kommissarisch und im Januar 1927 endgültig als Landrat im Kreis Pillkallen bestellt. Nach der Reichstagswahl März 1933 wurde er im Mai 1933 von Max Gunia abgelöst.Landkreis Schloßberg (Ostpr.) (territorial.de). Er fiel im Zweiten Weltkrieg am 5. Dezember 1944.Personalarchiv Corps Bremensia.
Weblinks Kreis Pillkallen Verwaltungsgeschichte und die Landräte auf der Website territorial.de (Rolf Jehke), Stand: 29. Mai 2015.
Einzelnachweise
Kategorie:Landrat (Landkreis Schloßberg (Ostpr.)) Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich) Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich) Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert) Kategorie:Verwaltungsjurist Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1887 Kategorie:Gestorben 1944 Kategorie:Mann