rechts|120px mini|Blick auf den Lüneburger Markt vom Turm der Nicolaikirche (Juni 2010) mini|Am Markt, Ostseite gegenüber dem Rathaus mit der Vorgängerbebauung des heutigen Karstadt-Warenhauses. Frühes 19. Jahrhundert. Die Straße Am Markt liegt im Stadtzentrum von Lüneburg. Die Quelle der IDs und der Beschreibungen ist der Denkmalatlas Niedersachsen. Der Stand der Liste ist der 8. November 2025.
Lage Der Markt ist ein Platz in der Mitte der Altstadt von Lüneburg. Der Platz ist fast rechteckig und eine Ausdehnung von etwa 170 bis 190 Meter. Im Osten wird der Platz von der Großen Bäckerstraße begrenzt. Im Norden des Platzes geht in Richtung Westen die Straße Am Ochsenmarkt, im Süden in Richtung Westen die Waagestraße ab. An der nordöstlichen Ecke trifft die Bardowicker Straße und die Straße An den Brodbänken auf den Platz. Die Nummerierung beginnt mit der 1, dem Rathaus an der westlichen Seite. Die Häuser mit den Nummern 2, 3, 4, 5 und 6 befinden sich an der südlichen Seite. Die Nummer 7 befindet sich an der nördlichen Seite, es ist das Landgericht Lüneburg auch Schloss genannt.
Geschichte Ein Marktzoll wurde bereits im Jahre 965 erhoben. Im Jahre 1244 wird von Neumarkt gesprochen, wo der alte Markt lag, ist heute aber nicht mehr bekannt. Markttag war der Mittwoch und der Samstag. Der Platz war aber auch ein Ort der Gerichtsbarkeit, so befand sich der Schandpfahl an der nordöstlichen Ecke des Rathauses. Der Luna-Brunnen wurde um 1540 angelegt. Die heutige Gestalt des Platzes mit den Bäumen an der nördlichen und südlichen Seite geht auf einen Entwurf des Stadtbaurates A. Maske aus dem Jahr 1887 zurück. Auch die Wege auf dem Platz stammen aus dieser Zeit.
Baudenkmale
Literatur Doris Böker: Hansestadt Lüneburg mit Kloster Lüne. (Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Baudenkmale in Niedersachsen. Band 22.1). Michael Imhof Verlag, Petersburg 2010, ISBN 978-3-86568-563-6, S. 185–210
Weblinks
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