Ludwig Bröcker (geb. 29. Juli 1940) ist ein deutscher Mathematiker und Hochschullehrer.

Leben Ludwig Bröcker, ein Sohn des Philosophen Walter Bröcker und der Philosophin Käte Bröcker-Oltmanns, studierte ab 1961 Mathematik und Physik an den Universitäten Kiel und Grenoble. In Kiel wurde er 1968 bei Friedrich Bachmann promoviert (Zur Struktur orthogonaler Gruppen über bewerteten Körpern), und er habilitierte sich 1972 (Kinematische Räume). 1975 wurde er Professor für Mathematik an der Universität Münster. Seine Hauptarbeitsgebiete sind: Geometrische Algebra und quadratische Formen, reelle algebraische Geometrie, Integralgeometrie.

Theodor und Johannes Bröcker sind seine Brüder, Eva-Bettina Bröcker seine Ehefrau.

Veröffentlichungen (Auswahl) C. Andradas, L. Bröcker, J. Ruiz: Constructible sets in real Geometry. Springer Berlin, Heidelberg, New York, 1996. Belletristische Schriften

Aus dem Leben listiger Großmütter. Romeon Verlag, Jüchen 2021, ISBN 978-3-96229-251-5. Ich liebe das Klischee und weitere gereimte Ungereimtheiten. Books on Demand, Norderstedt 2025, ISBN 978-3-7693-3897-3.

Weblinks Ludwig Bröcker in der Datenbank zbMATH

Einzelnachweise

Kategorie:Mathematiker (20. Jahrhundert) Kategorie:Hochschullehrer (Universität Münster) Kategorie:Absolvent der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1940 Kategorie:Mann