Karl von Reinhard (* 12. September 1858 in Potsdam;Siehe Genealogie: Genealogisches Handbuch des Adels, Adelige Häuser B (Briefadel). Band V, Band 26 der Gesamtreihe GHdA, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 1961, , S. 302–303. † 1931) war ein deutscher Verwaltungsjurist.
Leben Karl von Reinhard war der Sohn des damaligen Premierleutnants, zuletzt Major im Füsilier-Regiment Nr. 33, Carl von Reinhard (* 1827; † 1870), der als Major in der Schlacht bei Gravelotte fiel. Seine Mutter war Hedwig von Reinhard († 1873), geborene von Bassewitz, Tochter des preußischen Landrats Dr. jur. Wilhelm von Bassewitz-Benndorf und der Hedwig von Krosigk-Poplitz.
Er studierte Rechtswissenschaften an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. 1877 wurde er Mitglied des Corps Vandalia Heidelberg.Kösener Korps-Listen von 1798 bis 1910, Hrsg. Karl Rügemer. Carl Gerber GmbH München. Im Verlag der Academischen Monatshefte, Starnberg 1910, 122/529. Nach dem Studium trat er in den preußischen Staatsdienst ein. Von 1886 bis 1887 absolvierte er das Regierungsreferendariat bei der Regierung in Merseburg.Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz Bestand I. HA Rep. 125, Nr. 3963. In der Folge war er Regierungsassessor bei der Regierung in Königsberg. Von 1893 bis Ende 1918 war er Landrat des Kreises Preußisch Holland.Landkreis Preußisch Holland Verwaltungsgeschichte und Landratsliste, In: Rolf Jehke (Hrsg.): Territorial.de
Er trat 1897 als Ehrenritter dem Johanniterorden bei und war in der Provinzial-Genossenschaft Preußen organisiert, wurde 1904 Rechtsritter.Gesamt-Liste der Mitglieder der Balley Brandenburg des Ritterlichen Ordens St. Johannis vom Spital zu Jerusalem nach dem Stande vom 10. März 1931. Eigenverlag, Berlin 1931, S. 47. Zuletzt lebte er in Bückeburg.Kösener Corpslisten 1960, Hrsg. Otto Gerlach. C. L. Mettcker & Söhne Jever. Selbstverlag des Verbandes Alter Corpsstudenten, Kassel 1961, S. .; 68/465. Karl von Reinhard blieb ledig. Hans Karl von Reinhard ist sein Neffe.
Auszeichnungen Königlicher Kronen-Orden (Preußen) 4. Klasse, 1894 Kommandeurs-Insignien des Osmanje-Ordens, 1902 Rechtsritter des Johanniterordens, 1904Gesamt-Liste der Mitglieder der Balley Brandenburg des Ritterlichen Ordens St. Johannis vom Spital zu Jerusalem nach dem Stande vom 10. März 1931. Eigenverlag, Berlin 1931, S. 47.
Genealogie Hans Friedrich von Ehrenkrook, Carola von Ehrenkrook, Friedrich Wilhelm Euler, Jürgen von Flotow, Walter von Hueck, u. a.: Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser B (Briefadel) 1961. Band V, Band 26 der Gesamtreihe GHdA, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke, Limburg an der Lahn 1961, , S. 302 f. Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Alter Adel und Briefadel. Zugleich Adelsmatrikel. 1931. Fünfundzwanzigster Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1930, S. 540. Siehe FamilySearch (Kostenfrei). Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Alter Adel und Briefadel. 1927. Zwanzigster Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1926, S. 540. Siehe FamilySearch (Kostenfrei).
Einzelnachweise
Kategorie:Verwaltungsjurist Kategorie:Landrat (Kreis Preußisch Holland) Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 4. Klasse Kategorie:Träger des Osmanié-Ordens Kategorie:Rechtsritter (Johanniterorden) Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert) Kategorie:Adliger Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1858 Kategorie:Gestorben 1931 Kategorie:Mann