Mit der Saison 2002/03 führte der Deutsche Fußball-Bund unter der Regie seines damaligen Präsidenten Gerhard Mayer-Vorfelder das Talentförderprogramm ein. Per September 2023 existieren 346 Stützpunkte als erste Stufe der Talentförderung. Die zweite Stufe bilden die 58 Nachwuchsleistungszentren (NLZ) (Stand Juni 2025).

Entwicklungen Anfang 2022 gab Rot-Weiß Oberhausen bekannt, dass der Verein sich entschlossen habe, sein Nachwuchsleistungszentrum aufzugeben, im Februar 2023 folgten die Würzburger Kickers.

Seit dem 1. Januar 2024 führt der FC Rot-Weiß Erfurt wieder ein offizielles Nachwuchsleistungszentrum, nachdem der Verein im Zuge der Insolvenz und dem damit verbundenen Rückzug der Männermannschaft aus dem Spielbetrieb im Februar 2020 den Status zum 30. Juni 2020 verloren hatte. Der Hallesche FC unterhält seit Anfang 2024 ebenfalls ein Nachwuchsleistungszentrum.Nachwuchszentrum des HFC erfolgreich lizenziert, kicker.de, abgerufen am 22. Dezember 2023

Zum 1. Juli 2025 wurde den Kickers Offenbach der Status eines Vereins mit NLZ entzogen. Der Verein ging dagegen in Berufung, weshalb das Urteil noch nicht rechtskräftig war.DFB macht Ernst: OFC verliert den Status des Leistungszentrums, kicker.de, abgerufen am 25. Juni 2025 Das DFB-Präsidium wies die Beschwerde ab, weshalb das Urteil Rechtskraft erlangte. Da dies jedoch erst nach dem 1. Juli, der als Stichtag galt, geschah, durften die Offenbacher in der Saison 2025/26 noch regulär am Spielbetrieb der DFB-Nachwuchsligen teilnehmen, bevor der Verein anschließend offiziell seinen Status als NLZ verlor.Kickers Offenbach ist LZ-Status endgültig los, kicker.de, abgerufen am 16. Juli 2025 Preußen Münster erhielt hingegen erstmals den NLZ-Status zugesprochen.Preußen Münster offiziell als Leistungszentrum anerkannt: Ein Meilenstein für den Club, scpreussen-muenster.de, abgerufen am 16. Juli 2025

Die Nachwuchsleistungszentren

Verein Saison2026/27 FC Erzgebirge Aue RL Nordost FC Augsburg Bundesliga Hertha BSC 2. Bundesliga 1. FC Union Berlin Bundesliga Arminia Bielefeld 2. Bundesliga VfL Bochum 2. Bundesliga Eintracht Braunschweig 2. Bundesliga Werder Bremen Bundesliga Chemnitzer FC RL Nordost Energie Cottbus 2. Bundesliga SV Darmstadt 98 2. Bundesliga Borussia Dortmund Bundesliga Dynamo Dresden 2. Bundesliga MSV Duisburg 3. Liga Fortuna Düsseldorf 3. Liga SV Elversberg Bundesliga FC Rot-Weiß Erfurt RL Nordost Rot-Weiss Essen 3. Liga Eintracht Frankfurt Bundesliga FSV Frankfurt RL Südwest SC Freiburg Bundesliga SpVgg Greuther Fürth 2. Bundesliga Hallescher FC RL Nordost Hamburger SV Bundesliga Hannover 96 2. Bundesliga 1. FC Heidenheim 2. Bundesliga TSG 1899 Hoffenheim Bundesliga FC Ingolstadt 04 3. Liga FC Carl Zeiss Jena RL Nordost 1. FC Kaiserslautern 2. Bundesliga Karlsruher SC 2. Bundesliga Holstein Kiel 2. Bundesliga 1. FC Köln Bundesliga Viktoria Köln 3. Liga Bayer 04 Leverkusen Bundesliga RB Leipzig Bundesliga 1. FC Magdeburg 2. Bundesliga 1. FSV Mainz 05 Bundesliga SV Meppen 3. Liga Borussia Mönchengladbach Bundesliga TSV 1860 München RL Bayern FC Bayern München Bundesliga Preußen Münster 3. Liga 1. FC Nürnberg 2. Bundesliga VfL Osnabrück 2. Bundesliga SC Paderborn 07 Bundesliga SSV Jahn Regensburg 3. Liga Hansa Rostock 3. Liga 1. FC Saarbrücken 3. Liga SV Sandhausen RL Südwest FC Schalke 04 Bundesliga FC St. Pauli 2. Bundesliga Stuttgarter Kickers RL Südwest VfB Stuttgart Bundesliga SSV Ulm 1846 RL Südwest SpVgg Unterhaching RL Bayern SV Wehen Wiesbaden 3. Liga VfL Wolfsburg 2. Bundesliga Vereine mit NLZ insgesamt 58 Vereine der Bundesliga mit NLZ 18/18 (100 %) Vereine der 2. Bundesliga mit NLZ 18/18 (100 %) Vereine der 3. Liga mit NLZ 11/20 (55 %) Vereine der Regionalliga mit NLZ 11/90 (12 %)

Einzelnachweise

Nachwuchsleistungszentrum DFB