Graissessac (okzitanisch: Graisseçac) ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand: ) im Département Hérault in der Region Okzitanien. Sie gehört zum Arrondissement Béziers und zum Kanton Clermont-l’Hérault. Die Einwohner werden Graissessacois genannt.

Geographie Die Gemeinde Graissessac liegt im Regionalen Naturpark Haut-Languedoc an der Grenze zum Département Aveyron, etwa 38 Kilometer nordnordwestlich von Béziers am Clédou, einem Nebenfluss des Mare. Umgeben wird Graissessac von den Nachbargemeinden Avène im Norden, Camplong im Nordosten und Osten, Saint-Étienne-Estréchoux im Süden, Saint-Gervais-sur-Mare im Südwesten und Westen sowie Mélagues im Nordwesten.

Geschichte Graissessac ist ein alter Bergarbeiterort. Bereits während der gallorömischen Zeit wurde hier Steinkohlenbergbau betrieben. 1962 fuhren hier die letzten Kohlekumpel in den Tagebau ein. mini|links|Steinkohleflöz im aufgegebenen Tagebau Graissessac

Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2012 2020Einwohner 614 1510 1134 924 687 632 685 717 585 Quellen: Cassini und INSEE

Persönlichkeiten Michel Maffesoli (* 1944), Soziologe Marc Azéma (1905–1954), Autorennfahrer

Sehenswürdigkeiten Kirche Saint-Sauveur protestantische Kirche „Schloss“ der Bergarbeiter

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Kategorie:Ort in Okzitanien