INTA war ein interreligiös-feministisches Magazin mit Beiträgen aus Theologie und Philosophie, Kultur und Gesellschaft sowie Politik und Praktischer Theologie. Die Zeitschrift INTA erschien im Frühjahr 2014 erstmals als vierteljährliche Printausgabe. Sie stand in der Tradition der feministisch-theologischen Zeitschrift Schlangenbrut, die 2014 eingestellt und durch INTA abgelöst wurde. (PDF; 40 kB) Newsletter. 3, 2014/1. In: kircheundgesellschaft.de, Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen, 5. März 2014.INTA – INTERRELIGIÖSES FORUM. Initiative Kirche von unten, abgerufen am 23. November 2023.
Es bestand eine Kooperation mit dem jüdischen Verein Bet Debora. (PDF; 2,8 MB) Zentralrat der Juden in Deutschland, S. 8.
Von 2014 bis 2016 erschienen insgesamt zwölf Ausgaben. Ende 2016 wurde die Printausgabe aus finanziellen Gründen eingestellt.In eigener Sache. In: inta-Forum.net, abgerufen am 23. November 2023.
Inhalt Jedes Heft stand unter einem Themenschwerpunkt, dem die Artikel sich jeweils von unterschiedlichen Standpunkten aus näherten. Wie bereits die Schlangenbrut, verstand sich INTA als Diskussionsforum für feministische Themen, die nun mit einem speziellen Fokus auf interreligiösen Dialog bearbeitet wurden.
INTA bot in jeder Ausgabe: Beiträge jüdischer, christlicher und muslimischer Autorinnen Interviews, Porträts, Berichte Feministische Theologie und Spiritualität Interdisziplinäre Perspektiven und Genderforschung Rituale, Predigten und Ideen für die Praxis Berichte von Tagungen, Treffen und Begegnungen Buchvorstellungen und Materialhinweise Nachrichten aus aller Frauen Länder Die vorläufig letzte Ausgabe im Print erschien als Doppelnummer 11/12 „Fundamentale Herausforderungen“ Ende November 2016.
Bisher erschienene Titel 2014 #1 Vielfalt erleben #2 Anderssein #3 Frei(en) #4 Predigen 2015 #5 Schön sein #6 Buddhismus #7 Geld und Religion #8 Hören und Reden 2016 #9 Amtsfrauen #10 Essen und FastenINTA. In: META. i.d.a.-Dachverband e. V., abgerufen am 23. November 2023.
#11/12 Fundamentale Herausforderungen
In der letzten Doppelausgabe widmeten sich die Texte den tagesaktuellen Themenschwerpunkten Migration, Integration, Fremdenhass, Genderhass und religiösem Fundamentalismus. Zugleich war der Titel auch ein Querverweis auf die finanziell schwierige Situation des Heftes, das in der Printversion mit dieser Ausgabe vorläufig letztmals erschien.
Redaktion Ein Teil der ehemaligen Redakteurinnen der Schlangenbrut gehörte weiterhin dem Redaktionsteam von INTA an. Seit der ersten Ausgabe waren nur Frauen im Redaktionsteam, die Mitarbeit von Männern war aber, anders als bei der Schlangenbrut, möglich, wie etwa in Heft 4: Predigen.
Zu den durchgehend ehrenamtlichen Redaktionsmitgliedern gehörten unter anderem eine muslimische Imamin, eine Jüdin, evangelische Pfarrerinnen, eine römisch-katholische Theologin und eine Philosophin. Insgesamt hatten über 120 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Projekt vorangetrieben.
Herausgebender Verein INTA lief während der ersten Monate noch unter der Herausgeberschaft des Schlangenbrut e. V. Im Sommer 2016 gründete INTA den eigenen herausgebenden Verein INTA. Interreligiös-feministisches Forum e. V.
Mitglieder sind die Redakteurinnen, geleitet wird der Verein von Antje Röckemann (Vorsitzende) und Katrin Berger (stellvertretende Vorsitzende). Die Mitglieder treffen sich in regelmäßigen Abständen zu Hauptversammlungen und Veranstaltungen. Außerdem nehmen sie an verschiedenen theologischen und feministischen Veranstaltungen teil. Sie verstehen ihre Zusammenarbeit nicht nur als redaktionelle Tätigkeit, sondern insbesondere auch als Think Tank und geschützten Raum, der Diskussionen ermöglicht und fördert, die sonst keine oder kaum eine Lobby haben. So unterstützen sie beispielsweise queer-feministische Themen, engagieren sich für Schnittstellen wie Homosexualität und Islam, jüdisch-christlich-muslimischen Dialog und vieles mehr.
Ein Leitgedanke für die redaktionelle Arbeit lautete: Nicht über, sondern mit den Religionen sprechen. Diesen direkten Dialog zu fördern, ist auch Ziel des Vereins.
Weblinks INTA. Interreligiöses Forum. In: inta-forum.net
Einzelnachweise
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