zentriert|350x260pxJacques-Yves Cousteau gewinnt mit seinem Dokumentarfilm Die schweigende Welt das Filmfestival von Cannes. Ein Jahr später wird er für diesen Film auch mit dem Oscar ausgezeichnet.
Ereignisse
19. Januar: In Köln erfolgt die Uraufführung der Filmkomödie Charleys Tante nach dem gleichnamigen Schwank von Brandon Thomas mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle. 27. Juni: Der Spielfilm Moby Dick von John Huston mit Gregory Peck in der Hauptrolle hat Premiere in den USA. Das Drehbuch stammt von Ray Bradbury nach dem gleichnamigen Roman von Herman Melville. Der Film ist zwar kein Erfolg an den Kinokassen, gilt aber heute als herausragendes Werk der Filmgeschichte. 29. Juni: Arthur Miller heiratet Marilyn Monroe. 17. Juli: Der Film High Society (deutscher Titel: Die oberen Zehntausend) wird in den USA uraufgeführt. Grace Kelly und Bing Crosby besingen darin True Love. 16. August: Die Verfilmung von Carl Zuckmayers Drama Der Hauptmann von Köpenick mit Heinz Rühmann in der Titelrolle wird in Köln uraufgeführt. 5. Oktober: Cecil B. DeMilles Monumentalfilm The Ten Commandments (Die zehn Gebote) mit Charlton Heston als Moses und Yul Brynner als Ramses II. sowie zahlreichen anderen Stars wird in den US-Kinos uraufgeführt. Der Spielfilm ist einer der teuersten Filme der Paramount Pictures und lange Zeit einer der erfolgreichsten Filme Hollywoods. 15. November: In den USA hat der erste Spielfilm Elvis Presleys unter dem Titel Love me Tender Premiere. Erfolgreichste Filme
Top 10 in den USA Die zehn erfolgreichsten Filme an den US-amerikanischen Kinokassen nach Einspielergebnis. Platz Filmtitel Einspielergebnis in US-Dollar 1. The Ten Commandments 34.200.000 2. Around the World in 80 Days 22.000.000 3. Giant 12.000.000 4. Seven Wonders of the World 9.300.000 5. The King and I 8.500.000 6. Trapeze 7.300.000 7. War and Peace 6.250.000 8. High Society 5.602.000 9. The Teahouse of the August Moon 5.550.000 10. The Eddy Duchin Story 5.300.000
Filmpreise
Golden Globe Awards 1956 mini|hochkant|Jean Simmons mit dem Golden Globe (1956) Am 23. Februar werden im Cocoanut Grove in Los Angeles die Golden Globe verliehen.
Bestes Drama: Jenseits von Eden von Elia Kazan Bestes Musical: Schwere Jungs – leichte Mädchen von Joseph L. Mankiewicz Bester Schauspieler (Drama): Ernest Borgnine in Marty und James Dean in Jenseits von Eden Beste Schauspielerin (Drama): Anna Magnani in Die tätowierte Rose Bester Schauspieler (Musical/Drama): Tom Ewell in Das verflixte 7. Jahr Beste Schauspielerin (Musical/Drama): Jean Simmons in Schwere Jungs – leichte Mädchen Bester Nebendarsteller: Arthur Kennedy in Das Komplott Beste Nebendarstellerin: Marisa Pavan in Die tätowierte Rose Bester Regisseur: Joshua Logan für Picknick Cecil B. DeMille Award: Jack L. Warner
Academy Awards
Die Oscarverleihung findet am 21. März im RKO Pantages Theatre in Los Angeles statt. Moderator ist Jerry Lewis.
Bester Film: Marty von Delbert Mann Bester Hauptdarsteller: Ernest Borgnine in Marty Beste Hauptdarstellerin: Anna Magnani in Die tätowierte Rose Bester Regisseur: Delbert Mann für Marty Bester Nebendarsteller: Jack Lemmon in Keine Zeit für Heldentum Beste Nebendarstellerin: Jo Van Fleet in Jenseits von Eden Beste Farb-Kamera: Robert Burks für Über den Dächern von Nizza Beste Musik: Alfred Newman für Alle Herrlichkeit auf Erden
Vollständige Liste der Preisträger
Internationale Filmfestspiele von Cannes 1956
Das Festival in Cannes findet vom 23. April bis zum 10. Mai statt. Die Jury vergibt folgende Preise:
Goldene Palme: Die schweigende Welt – Dokumentarfilm von Jacques-Yves Cousteau und Louis Malle Spezialpreis der Jury: Das Mysterium Picasso von Henri-Georges Clouzot und Pather Panchali von Satyajit Ray Beste Schauspielerin: Susan Hayward in Und morgen werd’ ich weinen
Internationale Filmfestspiele Berlin 1956
Das Festival in Berlin findet vom 22. Juni bis zum 3. Juli statt. Die Jury vergibt folgende Preise:
Goldener Bär: Einladung zum Tanz von Gene Kelly Silberner Bär: Robert Aldrich (Beste Regie), Elsa Martinelli (Beste Darstellerin), Burt Lancaster (Bester Darsteller)
Filmfestspiele von Venedig
Das Festival in Venedig findet vom 28. August bis zum 9. September statt. Die Jury vergibt in diesem Jahr keinen Goldenen Löwen.
Bester Schauspieler: Bourvil in Zwei Mann, ein Schwein und die Nacht von Paris Beste Schauspielerin: Maria Schell in Gervaise
British Film Academy Award
Bester Film: Richard III. von Laurence Olivier Bester britischer Darsteller: Laurence Olivier für Richard III. Bester ausländischer Darsteller: Ernest Borgnine für Marty Beste britische Darstellerin: Katie Johnson für Ladykillers Beste ausländische Darstellerin: Betsy Blair für Marty
Étoile de Cristal
Bester Film: French Can Can von Jean Renoir Bester Darsteller: Jean Servais in Rififi Beste Darstellerin: Simone Signoret in Die Teuflischen Bester ausländischer Film: Das Salz der Erde von Herbert Biberman Bester ausländischer Darsteller: James Dean in … denn sie wissen nicht, was sie tun Beste ausländische Darstellerin: Rosaura Revueltas in Das Salz der Erde
New York Film Critics Circle Award
Bester Film: In 80 Tagen um die Welt von Michael Anderson Beste Regie: John Huston für Moby Dick Bester Hauptdarsteller: Kirk Douglas in Vincent van Gogh – Ein Leben in Leidenschaft Beste Hauptdarstellerin: Ingrid Bergman in Anastasia Bester ausländischer Film: La Strada – Das Lied der Straße von Federico Fellini
National Board of Review
Bester Film: In 80 Tagen um die Welt von Michael Anderson Beste Regie: John Huston für Moby Dick Bester Hauptdarsteller: Yul Brynner für Anastasia, Der König und ich und Die zehn Gebote Beste Hauptdarstellerin: Dorothy McGuire in Lockende Versuchung Bester Nebendarsteller: Richard Basehart in Moby Dick Beste Nebendarstellerin: Debbie Reynolds in Mädchen ohne Mitgift Bester fremdsprachiger Film: Die schweigende Welt von Jacques-Yves Cousteau und Louis Malle
Weitere Filmpreise und Auszeichnungen Deutscher Kritikerpreis: Kurt Hoffmann Directors Guild of America Award: Delbert Mann für Marty, Henry King (Lebenswerk) Louis-Delluc-Preis: Der rote Ballon von Albert Lamorisse Nastro d’Argento: Die Freundinnen von Michelangelo Antonioni und Goldhelm von Jacques Becker Photoplay Award: Giganten von George Stevens (Bester Film), Rock Hudson (populärster männlicher Star), Kim Novak (populärster weiblicher Star) Preis der deutschen Filmkritik: Der Hauptmann von Köpenick von Helmut Käutner Writers Guild of America Award: Tyrannische Liebe (Bestes Musical), Marty (Bestes Drama), Keine Zeit für Heldentum (Beste Komödie)
Geburtstage
Januar bis März mini|125px|Mel Gibson (* 3. Januar) mini|125px|Uwe Ochsenknecht (* 7. Januar) mini|125px|Geena Davis (* 21. Januar)
Januar 1. Januar: Kōji Yakusho, japanischer Schauspieler 3. Januar: Mel Gibson, australischer Schauspieler und Regisseur 4. Januar: Ann Magnuson, US-amerikanische Schauspielerin 7. Januar: David Caruso, US-amerikanischer Schauspieler 7. Januar: Leonard Lansink, deutscher Schauspieler 7. Januar: Uwe Ochsenknecht, deutscher Schauspieler 9. Januar: Imelda Staunton, britische Schauspielerin 13. Januar: Dwight H. Little, US-amerikanischer Regisseur 15. Januar: Torun Lian, norwegische Drehbuchautorin und Regisseurin 17. Januar: Mitch Vogel, US-amerikanischer Schauspieler 21. Januar: Geena Davis, US-amerikanische Schauspielerin 22. Januar: John Wesley Shipp, US-amerikanischer Schauspieler 25. Januar: Kevin O’Rourke, US-amerikanischer Schauspieler 27. Januar: Mimi Rogers, US-amerikanische Schauspielerin 29. Januar: Jan Jakub Kolski, polnischer Regisseur
Februar 3. Februar: Nathan Lane, US-amerikanischer Schauspieler 3. Februar: Time Winters, US-amerikanischer Schauspieler 12. Februar: Arsenio Hall, US-amerikanischer Schauspieler 16. Februar: Vincent Ward, neuseeländischer Regisseur 17. Februar: Richard Karn, US-amerikanischer Schauspieler 19. Februar: Kathleen Beller, US-amerikanische Schauspielerin 26. Februar: Kevin Dunn, US-amerikanischer Schauspieler
März 1. März: Timothy Daly, US-amerikanischer Schauspieler 2. März: Carlo Mazzacurati, italienischer Regisseur († 2014) 5. März: Adriana Barraza, mexikanische Schauspielerin 7. März: Bryan Cranston, US-amerikanischer Schauspieler 9. März: Peter Lyons Collister, US-amerikanischer Kameramann 9. März: Birgit Doll, österreichische Schauspielerin († 2015) 13. März: Dana Delany, US-amerikanische Schauspielerin 17. März: Patti Hansen, US-amerikanisches Model und Schauspielerin 18. März: Edward Żentara, polnischer Schauspieler und Regisseur († 2011) 23. März: Herbert Knaup, deutscher Schauspieler
April bis Juni mini|125px|Andy Garcia (* 12. April) mini|125px|Lars von Trier (* 30. April)
April 1. April: Jeffrey Beecroft, US-amerikanischer Szenenbildner 4. April: David E. Kelley, US-amerikanischer Produzent 6. April: Normand Corbeil, kanadischer Filmkomponist († 2013) 8. April: Christine Boisson, französische Schauspielerin († 2024) 8. April: Peter Aalbæk Jensen, dänischer Produzent 8. April: Yoshiko Tanaka, japanische Schauspielerin und Synchronsprecherin († 2011) 12. April: Andy García, kubanisch-amerikanischer Schauspieler 12. April: Herbert Grönemeyer, deutscher Musiker und Schauspieler 12. April: Walter Salles, brasilianischer Regisseur 14. April: Chris Ellis, US-amerikanischer Schauspieler 18. April: John James, US-amerikanischer Schauspieler 18. April: Eric Roberts, US-amerikanischer Schauspieler 20. April: Peter Chelsom, britischer Regisseur 23. April: Caroline Thompson, US-amerikanische Regisseurin und Drehbuchautorin 25. April: Koo Stark, US-amerikanische Schauspielerin 30. April: Lars von Trier, dänischer Regisseur 30. April: Michael Wright, US-amerikanischer Schauspieler und Filmproduzent († 2026)
Mai 1. Mai: Andreas Vitásek, österreichischer Schauspieler 7. Mai: Helmut Fiebig, deutscher Filmkritiker († 2011) 7. Mai: Nicholas Hytner, britischer Regisseur 8. Mai: Cristina Comencini, italienische Regisseurin und Drehbuchautorin 9. Mai: Wendy Crewson, kanadische Schauspielerin 17. Mai: Bob Saget, US-amerikanischer Schauspieler († 2022) 22. Mai: Al Corley, US-amerikanischer Schauspieler 26. Mai: Lisa Niemi, US-amerikanische Schauspielerin 26. Mai: Barbara Stock, US-amerikanische Schauspielerin 27. Mai: Giuseppe Tornatore, italienischer Regisseur 28. Mai: Don Burgess, US-amerikanischer Kameramann
Juni 1. Juni: Lisa Hartman, US-amerikanische Schauspielerin 1. Juni: Robin Mattson, US-amerikanische Schauspielerin 4. Juni: Keith David, US-amerikanischer Schauspieler 5. Juni: Roger Michell, südafrikanischer Regisseur († 2021) 9. Juni: Kelly Connell, US-amerikanischer Schauspieler 15. Juni: Polly Draper, US-amerikanische Schauspielerin 17. Juni: Kelly Curtis, US-amerikanische Schauspielerin († 2026) 20. Juni: Michael Gutmann, deutscher Regisseur und Drehbuchautor 22. Juni: Tim Russ, US-amerikanischer Schauspieler 24. Juni: Joe Penny, US-amerikanischer Schauspieler 25. Juni: Chloe Webb, US-amerikanische Schauspielerin 28. Juni: Niki List, österreichischer Regisseur und Drehbuchautor († 2009)
Juli bis September mini|125px|Tom Hanks (* 9. Juli) mini|125px|Linda Hamilton (* 26. September)
Juli 1. Juli: Alan Ruck, US-amerikanischer Schauspieler 3. Juli: Vincent Margera, US-amerikanischer Schauspieler († 2015) 9. Juli: Tom Hanks, US-amerikanischer Schauspieler 9. Juli: Christian Spatzek, österreichischer Schauspieler 11. Juli: Sela Ward, US-amerikanische Schauspielerin 16. Juli: Tony Kushner, US-amerikanischer Drehbuchautor 18. Juli: Audrey Landers, US-amerikanische Schauspielerin 31. Juli: Michael Biehn, US-amerikanischer Schauspieler
August 1. August: Axel Milberg, deutscher Schauspieler 4. August: Frank Döhmann, deutscher Filmproduzent und Filmschaffender 5. August: Anja Kruse, deutsche Schauspielerin