Rodowo [] () ist ein Ortsteil von Jędrychowo in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren und gehört zur Landgemeinde Sorkwity () im Powiat Mrągowski (Kreis Sensburg).
Geographische Lage Rodowo liegt inmitten der Woiwodschaft Ermland-Masuren, zehn Kilometer südwestlich der Kreisstadt Mrągowo ().
Geschichte Rodowen war ursprünglich ein Vorwerk und ein Wohnplatz innerhalb der Landgemeinde Heinrichshöfen () im ostpreußischen Kreis SensburgRodowen bei GenWiki. Im Jahr 1905 zählte der Wohnplatz zwölf Einwohner in nur einer Wohnstätte. Heinrichshöfen wurde am 30. September 1928 nach Janowen (polnisch Janowo) eingemeindet und diese Gemeinde zum gleichen Datum in „Heinrichsdorf“ umbenanntRolf Jehke, Amtsbezirk Sorquitten. Rodowen wurde seitdem „Heinrichsdorf Abbau“ genannt.Ortsnamenverzeichnis der Ortschaften jenseits von Oder und Neiße. 3. Auflage, erweitert. Leer 1988, S. 59.
Der kleine Ort wurde 1945 in Kriegsfolge mit dem gesamten südlichen Ostpreußen an Polen überstellt und erhielt die polnische Namensform „Rodowo“. Heute ist er ein Teil der Gemeinde Sorkwity (Sorquitten) im Powiat Mrągowski (Kreis Sensburg).
Kirche Evangelisch Evangelischerseits war Rodowen vor 1945 in die Kirche SorquittenWalther Hubatsch: Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens. Band 3: Dokumente. Göttingen 1968, S. 501. in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Evangelischen Kirche der Altpreußischen Union eingepfarrt. Auch heute besteht der Bezug zu dieser Kirche in Sorkwity, die nun allerdings zur Diözese Masuren in der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen gehört.
Katholisch Bis 1945 war Rodowen in die St.-Adalbert-Kirche in Sensburg im damaligen Bistum Ermland eingegliedert. Heute gehört Rodowo zu Sorkwity, wo sich eine katholische Pfarrgemeinde etabliert hat. Sie ist dem heutigen Erzbistum Ermland in der polnischen katholischen Kirche zugeordnet.
Verkehr Rodowo liegt ein wenig abseits vom Verkehrsgeschehen, ist jedoch über eine Nebenstraße erreichbar, die Sorkwity (Sorquitten) an der polnischen Landesstraße 16 (einstige deutsche Reichsstraße 127) mit Grabowo (Grabowen, 1938–1945 Grabenhof) an der Woiwodschaftsstraße 600 verbindet. Seit Schließung der Bahnstrecke Czerwonka–Ełk (Rothfließ–Lyck) mit der nächstgelegenen Bahnstation in Sorkwity besteht keine Anbindung Rodowos an das Schienennetz mehr.
Einzelnachweise
Kategorie:Ort der Woiwodschaft Ermland-Masuren Kategorie:Gmina Sorkwity