mini|AVM B1-Card V2.0 für den ISA-Bus mini|AVM B1-Card V4.0 für den PCI-Bus

AVM B1-Card ist der Produktname der Firma AVM für eine Steckkarte für PCs, die die Anbindung an ISDN ermöglicht. Hergestellt wurde die Modellreihe von 1988 bis 2013.

Im Gegensatz zur Fritz!Card oder AVM A1 hat sie einen eigenen RISC-Prozessor, weshalb sie als aktive ISDN-Karte bezeichnet wird. Eher auf den professionellen Bedarf ausgerichtet, kommt sie hauptsächlich in Servern zum Einsatz. Der RISC-Prozessor der Karte sorgt im Rechner für besseren Speicherschutz, geringen Speicherverbrauch und garantierte Antwortzeiten in einer Multitasking-Umgebung bei minimaler Belastung des Rechnersystems.

Die Karte wird über das CAPI-Protokoll von allen Microsoft-Windows-Betriebssystemen und von den meisten Linux-Distributionen unterstützt. Ursprünglich als ISA-Karte konzipiert, ist die vierte Version der B1-Karte eine busmasterfähige PCI-Steckkarte. Es gab auch eine Variante als PCMCIA-Karte.

Die Relevanz solcher aktiver ISDN-Karten ist auf Grund anderer Technologien (z. B. DSL) und immer schneller werdender Rechner deutlich zurückgegangen. Ende 2013 stellte AVM die Produktion des ISDN-Controllers B1 ein.

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