miniatur|Wilfried Lorenz (2010) Wilfried Lorenz (* 28. Mai 1939Curriculum vitae Prof. Dr. med. Wilfried Lorenz, Deutsches Netzwerk Versorgungsforschung e.V., abgerufen am 10. November 2014. in Eschenbach;Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender. 18. Ausgabe (2001). Bd. 2, S. 1934. Kürschner nennt den 18. Mai 1939 als Geburtsdatum. † 24. Oktober 2014 in Sulzbach-RosenbergTodesanzeige in: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 3. November 2014, S. 13.) war ein deutscher Mediziner.

Leben Lorenz studierte Medizin an den Universitäten Würzburg, Tübingen und München und promovierte 1965 in München. 1969 wurde er in München für klinische Chemie habilitiert. 1970 ernannte ihn die Universität Marburg zum Professor und Leiter der Abteilung für experimentelle Chirurgie und pathologische Biochemie an der Chirurgischen Klinik des Universitätsklinikums. Zuletzt war er ab 1998 Direktor des Instituts für theoretische Chirurgie der Universität Marburg. Von 1999 bis 2004 war Wilfried Lorenz Vorsitzender der "Ständigen Kommission Leitlinien" der AWMF. Nach seiner Emeritierung 2004 zog Lorenz aus familiären Gründen nach Regensburg, wo er als Berater am Tumorzentrum tätig war.

Insgesamt hat er über 1000 wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht.

2005 erhielt Lorenz das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.Edmund A. M. Neugebauer: , Deutsches Netzwerk Versorgungsforschung e.V., 6. November 2014, abgerufen am 10. November 2014. Im November 2010 wurde er mit der Euricius-Cordus-Medaille der Marburger Universitätsmedizin für sein Lebenswerk ausgezeichnet.jnl: , marburgnews, 25. November 2010, abgerufen am 10. November 2014.Dies Academicus am Fachbereich Medizin, Website der Universität Marburg, 17. November 2010, abgerufen am 10. November 2014.

Lorenz ist Namensgeber des Wilfried-Lorenz-Versorgungsforschungspreises des Deutschen Netzwerks Versorgungsforschung e.V. (DNVF), der jährlich ausgeschrieben werden soll und 2015 erstmals vergeben wurde.Wilfried-Lorenz-Versorgungsforschungspreis, Website des Deutschen Netzwerks Versorgungsforschung e.V., abgerufen am 18. August 2016.

Er war verheiratet und hatte Kinder.

Schriften (Auswahl) Histamin und Histidindecarboxylase im Zentralnervensystem und oberen Verdauungstrakt. München 1965 (Dissertation, Universität München, 30. Juli 1965)Titeleintrag im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek, abgerufen am 10. November 2014.

Literatur Artur Bauhofer (Hrsg.): Theoretical surgery. A scientific journey from cells to clinical guideline. A supplement dedicated to Wilfried Lorenz on the occasion of his retirement (= Inflammation research. Vol. 53, Suppl. 2). Birkhäuser, Basel 2004 (online).

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Chirurg Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert) Kategorie:Mediziner (21. Jahrhundert) Kategorie:Hochschullehrer (Philipps-Universität Marburg) Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes Kategorie:Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1939 Kategorie:Gestorben 2014 Kategorie:Mann