Robert Last (* 1921 in Bremen; † 1986) war ein deutscher Schlagzeuger.

Leben

Der älteste Bruder von Werner Last (bekannt als Kai Warner) und Hans Last (bekannt als James Last) hatte zusammen mit seinen Brüdern im Tanz- und Unterhaltungsorchester von Radio Bremen und im Last-Becker Ensemble gespielt. Er ging 1956 mit seiner Ehefrau Marianne Last (geb. Steudel, 1926–2008) und seinem Sohn Lutz in die USA, wo ihr Sohn Roy geboren wurde. Robert Last studierte Schlagzeug bei Sonny Igoe, dem Drummer von Woody Herman. Er spielte in New York u. a. im Spiegelkabinett des Metropole-Cafes am Broadway. Nach sechs Jahren kehrte er nach Deutschland zurück. 1965 wurde er erster Schlagzeuger der James Last-Band und des Orchesters Kai Warner. Er spielte auch bei Helmut Zacharias, Günter Fuhlisch und Bert Kaempfert.

Anfang der 1970er Jahre gründete er ein eigenes Studio-Orchester und veröffentlichte einige Langspielplatten als happy dancing-Reihe, die von der Decca im royal-stereo-sound veröffentlicht wurden. Seine erste LP war die „Non stop Musical Party“ (1970).

Weitere Aufnahmen sind die Alben: „happy dancing 2/non stop western party“, „happy dancing 3/non stop schiwago party“, „happy dancing 4/die aktuelle Non-stop Hit-Party“, „happy dancing 5/die aktuelle Non-stop Hit-Party“, „Happy Dancing/28 unvergessene Melodien aus den Zwanzigern“, „Happy Dancing/28 unvergessene Melodien aus den Dreißigern“.

Auf einer Südafrika-Tournee warf James Last ihn wegen Unzuverlässigkeit aus der Band. Seither spielte er nur noch gelegentlich bei Studioaufnahmen in der Band seines Bruders.

Robert Last verstarb 1986.

Literatur James Last, Thomas Macho Non Stop Leben: Die Autobiografie München 2015

Weblinks

https://www.jameslast.com/en/biography

Einzelnachweise

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