Anton Bauer (* 23. Januar 1893 in Mallersdorf; † 30. Oktober 1950 in München) war ein deutscher Komponist, Kapellmeister und Musikwissenschaftler.
Leben Anton Bauer studierte in München Musik an der Akademie der Tonkunst und der Universität München. Er arbeitete zunächst als Kapellmeister, war dann aber für viele Jahre als Musiklehrer im bayerischen Staatsdienst tätig. Er unterrichtete dabei u. a. am Dom-Gymnasium in Freising. Weitere Stationen waren Cham i. W., Rosenheim und Moosburg, bevor er sich schließlich in München niederließ. Am 14. September 1937 beantragte er die Aufnahme in die NSDAP und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 5.014.370).Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/1631378
Neben zahlreichen Kompositionen veröffentlichte Bauer auch diverse musiktheoretische Schriften.
Werke (Auswahl) Kompositionen Violinkonzert Zwölftönemusik, für Klavier (1926) Nürnberg, für Stimme und Klavier Deutsche Messe, für Stimmen und Orgel Bambergs Preislied, für Stimme und Klavier
Schriften Merkheft für den Gesang-Unterricht an den höheren Lehranstalten. Verlag P. Baumeisters Wwe., Cham i. W. 1925 Der Instrumentator. Einführung in die Instrumentation. Verlag Ludwig Kammerlohr, München Oberbayerische Schuhplattler. Deutsche Volkstänze, Heft 21. Bärenreiter, Kassel 1954 Der Geigenkenner. Einführung in die Geigenkunde. Verlag Ludwig Kammerlohr, München 1937
Literatur Fred K. Prieberg: Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 286. online
Weblinks
Biographie auf www.tobias-broeker.de
Einzelnachweise
Kategorie:Musikpädagoge Kategorie:Kapellmeister Kategorie:Komponist (Deutschland) Kategorie:Musikwissenschaftler Kategorie:NSDAP-Mitglied Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1893 Kategorie:Gestorben 1950 Kategorie:Mann Kategorie:Absolvent der Hochschule für Musik und Theater München