mini|hochkant|Esther Birringer (2014) Esther Birringer (* 22. Oktober 1983 in Quierschied)Pressebericht im Rondo-Magazin ist eine deutsche Pianistin.

Leben Esther Birringer erhielt im Alter von 3 Jahren ersten Klavierunterricht und gab bereits mit 6 Jahren ihr Orchesterdebüt mit Joseph Haydns Klavierkonzert Nr. 11 in D-Dur (Hob. XVIII: 11). Ihr Bachelorstudium absolvierte sie bei Karl-Heinz Kämmerling an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Für den Master setzte sie ihre Studien bei Pascal Devoyon an der Universität der Künste Berlin fort und schloss sie bei Arie Vardi an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover mit dem Konzertexamen ab. Prägende künstlerische Impulse erhielt sie zudem über viele Jahre von der französischen Pianistin Cécile Ousset. Weitere Inspiration gewann sie in Meisterkursen und rundete unter dem Einfluss von unter anderem Elisabeth Leonskaja, Dmitri Bashkirov, Andrzej Jasinski, Sergei Dorensky, Anatol Ugorski sowie Bernd Goetzcke ihre musikalische Entwicklung ab.

Während ihres Studiums war sie Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes, der Deutschen Stiftung Musikleben, Webseite der Deutschen Stiftung Musikleben, abgerufen am 12. März 2021 und der Ottilie-Selbach-Redslob-StiftungOttilie-Selbach-Redslob-Stiftung, abgerufen am 12. März 2021. Darüber hinaus erhielt sie ein Gerd Bucerius Förderstipendium, 2008–2009, abgerufen am 14. März 2021 der Zeit-Stiftung.

Mit ihrer drei Jahre jüngeren Schwester, der Geigerin Lea Birringer, verbindet sie eine kontinuierliche kammermusikalische Zusammenarbeit. Der internationale Durchbruch gelang dem Duo im Jahr 2011 mit ersten Preisen bei den internationalen Kammermusikwettbewerben Premio Vittorio Gui in FlorenzCittà di Firenze, Präsentation des Gewinnerduos Birringer, 2011, (italienisch), abgerufen am 15. März 2021 und Città di Pinerolo, 2011, Seite 15 von 29, (italienisch), abgerufen am 15. März 2021. Seither treten die Geschwister regelmäßig bei internationalen Festivals und Kammermusikreihen auf. Darüber hinaus arbeitet Esther Birringer mit Kammermusikpartnern wie Julian Arp, Solenne Païdassi, Vladimir Babeshko, Asya Fateyeva, Peter-Philipp Staemmler, Giorgi Kharadze, Robert Langbein, Lutz Koppetsch und dem Szymanowski Quartett zusammen.

Neben ihrer Konzerttätigkeit engagiert sie sich für die Förderung des musikalischen Nachwuchses. Sie leitet Meisterkurse in Europa, Asien und Lateinamerika, u. a. an der Universität in Xiamen in China, an der Universidad Industrial de Santander in Kolumbien sowie in weiteren Städten in China, Polen und Kolumbien. Ihre Lehrtätigkeit führte sie außerdem an das Zentrum für Musik und Sprache in Hannover sowie an die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Derzeit unterrichtet sie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt. Im Rahmen der Initiative Rhapsody in SchoolRhapsody in School, abgerufen am 17. März 2021 setzt sich Esther Birringer des Weiteren für die Vermittlung klassischer Musik an Schulen ein.

Konzerttätigkeit Esther Birringer ist seit vielen Jahren als Solistin und Kammermusikerin bei bedeutenden Musikfestivals im In- und Ausland präsent. Zu ihren frühen Auftritten zählen Engagements bei der Expo 2000 in Hannover und beim Aachener Krönungsmahl 2005, bei dem Wolfgang Schäuble die Festrede hielt. In den folgenden Jahren gastierte sie unter anderem bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem MDR-Musiksommer, den Weilburger Schlosskonzerten, dem Usedomer Musikfestival, dem Maggio Musicale Fiorentino, dem Davos FestivalDavos Festival, Künstlerangabe unter: „Die Festivaldaten im Überblick:“, abgerufen am 19. März 2021, dem Festival Lugano Musica, Palermo Classica, den Musikfesttagen an der Oder, dem Bachfest Leipzig sowie den Schwetzinger Schlosskonzerten. 2013 und 2016 war sie zu Gast im Schloss Bellevue und konzertierte dort für Bundespräsident Joachim Gauck. 2017 entwickelte sie gemeinsam mit dem Stadttheater Bremerhaven ein interdisziplinäres Projekt zu Bachs monumentalen Goldberg-Variationen, das Musik und Tanz verband. Darüber hinaus ist sie regelmäßig auf den Hapag Lloyd Kreuzfahrtschiffen MS Europa und MS Europa 2 zu erleben.

Ihre Auftritte führen sie in renommierte Konzerthäuser, wie die Kölner Philharmonie, das Konzerthaus Berlin, den Münchner Gasteig, die Münchner Residenz, die Laeiszhalle Hamburg, das Schloss Elmau, das Teatro del Maggio Musicale Fiorentino, den Französischen Dom in Berlin und den Nikolaisaal Potsdam.

Als Solistin konzertiert sie unter anderem mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, den Münchner Symphonikern, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Philharmonischen Kammerorchester DresdenPhilharmonisches Kammerorchester Dresden, abgerufen am 18. März 2021 (das Philharmonische Kammerorchester Dresden konzertierte am 16. Januar 2013 mit der Solistin Esther Birringer in der Kölner Philharmonie), den Dresdner Kapellsolisten, dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt-Oder, dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie und der Polska Filharmonia Bałtycka.

Preise & Auszeichnungen Esther Birringer gewann zahlreiche nationale und internationale Wettbewerbe, darunter den Bundeswettbewerb Jugend musiziert, 1999, Tasteninstrumente, Klavier, abgerufen am 10. März 2021, den 6. Internationalen Klavierwettbewerb Johann Sebastian Bach in Würzburg6. Internationalen Klavierwettbewerb Johann Sebastian Bach, 2007, abgerufen am 10. März 2021 sowie den Internationalen Klavierwettbewerb der Chopin-Gesellschaft HannoverKünstlerarchiv der Chopin-Gesellschaft Hannover, 2006, abgerufen am 10. März 2021Finalprogramm von Esther Birringer, 2006, Seite 3 von 5, abgerufen am 10. März 2021. Weitere Auszeichnungen erhielt sie beim ZF-Musikpreis 2012,Pressemitteilung der ZF-Kunststiftung, abgerufen am 11. März 2021, beim Deutschen Musikwettbewerb 2011 und beim internationalen Grieg Wettbewerb in Oslo 2010. Zudem wurde sie mit dem Kulturpreis für Nachwuchskünstler, abgerufen am 11. März 2021 des Stadtverbands Saarbrücken geehrt.

Ihre CD-Einspielungen werden von der Presse hochgelobt. Nach der Debüt-CD , 5. Mai 2014, (Memento vom 7. April 2016), abgerufen am 19. März 2021, die zusammen mit Lea Birringer entstand, folgte ein weiteres Duo-Album namens LifelinesFONO FORUM, Juli 2018, abgerufen am 20. März 2021, das den Supersonic Award des Pizzicato MagazinsSupersonic Award für Lifelines „Interpretatorische Glücksmomente“, Pizzicato vom 26. Februar 2018, abgerufen am 20. März 2021 erhielt. Di tanti palpiti wurde ebenfalls mit einem Supersonic Award ausgezeichnet und für die International Classical Music Awards 2020ICMA 2020, Nominierungsliste, Di Tanti Palpiti, Seite 13 von 25, abgerufen am 21. März 2021 sowie den Preis der deutschen Schallplattenkritik, Di Tanti Palpiti, Seite 2 von 11, abgerufen am 21. März 2021 nominiert.

Diskographie 2014: Sonatas for Violin & Piano mit Lea Birringer, Werke von Szymanowski, Hindemith und Respighi (Avi-Service for music) 2018: Lifelines mit Lea Birringer, Werke von Grieg, Liszt und Franck (Rubicon Classics) 2019: Di tanti palpiti mit Lea Birringer, Werke von Henryk Wieniawski, Pablo de Sarasate, Camille Saint-Saëns, Maurice Ravel, Dmitri Shostakovich, Niccolò Paganini, Mario Castelnuovo-Tedesco, Franz Waxman, Antonín Dvořák (Rubicon Classics) 2021: Once Upon A Time, Werke von Igor Strawinsky, Sergei Prokofiev, Piotr Ilych Tchaikovsky (Rubicon Classics) 2022: Debussy, Werke von Claude Debussy (Rubicon Classics) 2026: Spectrum, Werke von Bach/Hess, Moszkowski, Einaudi, Schubert, Gershwin, Händel/Halvorsen, Debussy, Ravel, Silvestrov, Liszt, Sibelius, Chopin, Auerbach, Beethoven, Balakirev (Rubicon Classics)

Weblinks

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Einzelnachweise

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