Sibon ist eine vom nördlichen Südamerika über Mittelamerika bis nach Mexiko vorkommende Nattern-Gattung aus der Unterfamilie der Dipsadinae.
Lebensweise Die Nahrung dieser Nattern besteht aus weicher Nahrung. Dazu zählen Weichtiere wie Schnecken und Wenigborster. Auch Froscheier gehören bei einigen Arten zur Nahrung oder sind sogar wie bei Sibon longifrenis und Sibon argus eine der Hauptnahrungsquellen.
Die Gelegegröße für Schlangen der Gattung Sibon liegt typischerweise zwischen zwei und neun Eiern.
Gefährdung Innerhalb der Gattung listet die IUCN die Art S. merendonensis als vom Aussterben bedroht. Als stark gefährdet wird S. lamari eingestuft und als gefährdet S. carri sowie als potentiell gefährdet S. miskitus und S. manzanaresi.
Systematik mini|Sibon argus mini|Sibon nebulatus Stand Mai 2023 sind 22 Sibon-Arten bekannt:
Sibon annulatus (, 1872) Sibon anthracops (, 1868) Sibon argus (, 1876) Sibon ayerbeorum , 2019 Sibon bevridgelyi , 2018 Sibon canopy & , 2023 Sibon carri (, 1951) Sibon dimidiatus (, 1872) Sibon dunni , 1957 Sibon irmelindicaprioae & , 2023 Sibon lamari , 2001 Sibon leucomelas (, 1896) Sibon linearis , 2002 Sibon longifrenis (, 1909) Sibon manzanaresi , 2007 Sibon marleyae & , 2023 Sibon merendonensis , 2012 Sibon miskitus , 2006 Sibon nebulatus (, 1758) Sibon noalamina , 2012 Sibon perissostichon , 2010 Sibon vieirai & , 2023
Klammern um Erstbeschreiber zeigen an, dass die Art in der ursprüngliche Erstbeschreibung innerhalb einer anderen Gattung klassifiziert wurde.
Literatur Leopold Joseph Fitzinger: Neue Classification der Reptilien nach ihren natürlichen Verwandschaften. Österreich 1826,. PDF Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Dipsadinae (Unterfamilie) Kategorie:Dipsadinae