Friedrich Dorsch (* 19. Oktober 1896 in Darmstadt; † 11. März 1987) war ein deutscher Psychologe.

Leben Friedrich Karl Georg Dorsch studierte ab 1919 in Basel und Freiburg/Br. Philosophie, Psychologie, Pädagogik, Kunstgeschichte und die Grundlagenfächer der Medizin. 1923 erfolgte die Promotion zum Dr. phil. bei Karl Joël in Basel. Als ehemaliger Assistent von Fritz Giese übernahm Dorsch die Weiterarbeit an dessen Psychologischem Wörterbuch, das in Folge auch als Giese-Dorsch, dann als Dorsch-Giese, schließlich bis heute als Dorsch – Lexikon der Psychologie, mittlerweile auch online, erscheint.

Im Wintersemester 1947/48 erhielt Friedrich Dorsch den Lehrauftrag für angewandte Psychologie an der Universität Tübingen. 1955 wurde er ebendort zum Honorarprofessor für Angewandte Psychologie ernannt. 1958 wurde er als Berufsberater pensioniert, arbeitete aber im Akademischen Berufsamt der Universität Tübingen bis 1966 weiter.Helmut E. Lück: Ein Jahrhundert Dorsch Lexikon der Psychologie. Hogrefe eContent 2021. Abgerufen am 23. Mai 2023.Die Geschichte des Dorsch. Abgerufen am 23. Mai 2023

Veröffentlichungen (Auswahl) Friedrich Dorsch. Dorsch Lexikon der Psychologie. Huber, 2013 Friedrich Dorsch (1963). Geschichte und Probleme der angewandten Psychologie. H. Huber, 1963 - 282 Seiten Friedrich Dorsch (1970). Psychologisches Wörterbuch: Einführungen in die mathematische Behandlung psychologischer Probleme. Meiner, 1970 - 658 Seiten Friedrich Dorsch, Hartmut Häcker, Kurt-Hermann Stapf (Hrsg.): Dorsch – Psychologisches Wörterbuch. 11. Auflage, Verlag Hans Huber, Bern / Stuttgart / Toronto 1987, Nachdruck 1992, ISBN 3-456-81614-6, 921 Seiten.

Einzelnachweise

Kategorie:Psychologe (20. Jahrhundert) Kategorie:Hochschullehrer (Eberhard Karls Universität Tübingen) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1896 Kategorie:Gestorben 1987 Kategorie:Mann Kategorie:Absolvent der Universität Basel