Lindiwe Nkutha (* in Soweto) ist eine südafrikanische Schriftstellerin und Dokumentarfilmerin. Sie erlangte mit dem Erzählband 69 Jerusalem Street Bekanntheit. Ihre Texte befassen sich mit dem Alltagsleben in südafrikanischen Townships und greifen Themen wie geschlechtsspezifische Gewalt und queere Beziehungen auf. Der Band stand 2021 auf der Shortlist der University of Johannesburg Prizes for South African Writing in English.

Leben Nkutha wurde in Soweto geboren und wuchs dort auf. Sie machte eine Ausbildung zur Buchhalterin. Sie lebt in Johannesburg. Ihr Dokumentarfilm Jo’burg Rising lief 2007 beim Encounters South African International Documentary Festival; zuvor zeigte sie unter anderem Muted Screams und weitere multimediale Arbeiten. Im Jahr 2022 trat Nkutha beim Literaturfestival Time of the Writer auf. Sie arbeitet zudem als Managerin am Institute for Economic Justice und ist Mitgründerin der 2020 gegründeten Osibakhulu Development Initiatives, die Projekte für Jugendliche und Frauen entwickelt.

Wirken Einzelne Texte Nkuthas erschienen in Zeitschriften und Anthologien wie Queer Africa, Chimurenga und Itch. Die Erzählung Rock wurde in die Anthologie Recognition aufgenommen. Einen Auszug aus der Titelgeschichte von 69 Jerusalem Street veröffentlichte The Johannesburg Review of Books im Jahr 2021. Kritiken hoben die feinfühlige Darstellung von Gewalt, Armut, Behinderung sowie LGBTQ-Themen hervor.

Einzelnachweise

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