U 1225 war ein U-Boot vom Typ IX/C40 der deutschen Kriegsmarine im Zweiten Weltkrieg, welches im Zuge der Atlantikschlacht eingesetzt wurde. Das Boot ging auf seiner ersten Feindfahrt verloren, es wurden keine Schiffe beschädigt oder versenkt.
Geschichte Der Bauauftrag wurde am 25. August 1941 an die Deutsche Werft AG in Hamburg vergeben. Die Kiellegung erfolgte am 28. Dezember 1942, die Indienststellung unter Oberleutnant zur See Ernst Sauerberg folgte am 10. November 1943.
Die Ausbildung fand zwischen November 1943 und Mai 1944 bei der 31. U-Flottille in Hamburg statt, ab dem 1. Juni 1944 war das Boot der 2. U-Flottille in Lorient als Frontboot unterstellt. Am 17. Juni 1944 lief das Boot von Kiel zu seiner ersten Feindfahrt aus, in Kristiansand wurden Proviant und Betriebsmittel ergänzt, ebenfalls wurde eine Catalina der 162 Squadron RCAF abgeschossen. Anschließend operierte das Boot im Nordmeer.
Verbleib Das Boot wurde am 24. Juni 1944 im Nordmeer nordöstlich der Färöer durch eine Catalina derselben Einheit (162 Squadron RCAF) durch Wasserbomben versenkt (Totalverlust). Das Flugzeug wurde durch die Bordflak des U-Bootes schwer getroffen und stürzte brennend ab. Die Besatzung trieb 21 Stunden im Meer, wobei drei Mann starben.
Literatur Seite 261.
Einzelnachweise
Kategorie:U-Boot im Zweiten Weltkrieg Kategorie:Schiffsverlust im Zweiten Weltkrieg Kategorie:Militärschiff (Deutsche Werft) U1227