Michael Knoll (* 1957; † 8. Oktober 1978 in Dortmund) war ein Mitglied der linksextremistischen terroristischen Vereinigung Rote Armee Fraktion (RAF) und wird deren zweiter Generation zugerechnet. Er starb an den Folgen eines Schusswechsels mit der Polizei.
Leben Am 24. September 1978 wurden Angelika Speitel, Werner Lotze und Knoll von zwei Polizisten bei Schießübungen in einem Wald bei Dortmund-Löttringhausen überrascht. Bei einem Schusswechsel wurde der Polizist Hans-Wilhelm Hansen erschossen. Sein Kollege wurde verletzt. Speitel und Knoll wurden ebenfalls angeschossen und festgenommen. Knoll starb zwei Wochen später an seinen schweren Verletzungen. Lotze konnte entkommen.Tobias Wunschik: Baader-Meinhofs Kinder. Die zweite Generation der RAF. Westdeutscher Verlag, Opladen 1997, ISBN 3-531-13088-9, S. 227; Margot Overath: Drachenzähne. Gespräche, Dokumente und Recherchen aus der Wirklichkeit der Hochsicherheitsjustiz. VSA-Verlag, Hamburg 1991, ISBN 3-87975-577-9, S. 179; Michael Müller, Andreas Kanonenberg: Die RAF-Stasi-Connection. Rowohlt, Berlin 1992, ISBN 3-87134-038-3, S. 63ff. [In einem Teil der 1. Aufl. sind aufgrund einer einstweiligen Verfügung des Landgerichts Berlin einige Passagen geschwärzt.]
Einzelnachweise
Kategorie:Mitglied der Rote Armee Fraktion Kategorie:Opfer eines Polizeieinsatzes Kategorie:Polizei (Deutschland) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1957 Kategorie:Gestorben 1978 Kategorie:Mann