mini|Eva Lissa (1939) mini|hochkant|Grabstätte von Eva Lissa auf dem Waldfriedhof Zehlendorf Eva Lissa (* 9. November 1913 in Wien; † 28. September 1988 in Berlin; eigentlich Wilhelmine Schubert) war eine deutsche Schauspielerin aus Österreich.
Leben Eva Lissa studierte an der Max-Reinhardt-Schule in Wien und trat in den 1950er und 1960er Jahren an verschiedenen Berliner Bühnen auf. Später gehörte sie dem Ensemble der Staatlichen Schauspielbühnen Berlin an.
In dem Walt-Disney-Film Robin Hood von 1973 war sie die deutsche Synchronstimme der Mrs. Sexton. Ihren letzten Auftritt hatte sie 1989 in dem nach ihrem Tod ausgestrahlten Film Affäre Nachtfrost.
Eva Lissa starb im Alter von 74 Jahren und wurde auf dem Waldfriedhof Zehlendorf beigesetzt. Die Grabstätte hat die Nummer 37-294.
Filmografie (Auswahl) 1941: Annelie 1954: Glückliche Reise 1963: Unterm Birnbaum 1966/1968: Wilhelmina 1968: Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung 1969: Sag’s dem Weihnachtsmann (Fernsehfilm) 1971: Bedenkzeit 1972: Der Hutmacher 1972: Mandala 1974: Sie sind frei, Dr. Korczak 1977: Unendlich tief unten 1978: Der Pfingstausflug 1978: Ein Mord am Lietzensee 1979: Jauche und Levkojen 1980: Nirgendwo ist Poenichen 1981: La Celestina 1982: Leben im Winter 1982: Bananen-Paul 1984: Tatort – Freiwild 1985: Der Tod aus dem Computer (Fernsehfilm) 1985–1987: Löwenzahn – 3 Folgen, jeweils als Kräuterfrau 1988: Fünf Bier und ein Kaffee 1988: Berliner Weiße mit Schuß Folge 9, Episode: Au Backe 1989: Affäre Nachtfrost
Theater (Auswahl) 1938: Anton Tschechow: Der Kirschgarten – Regie: Heinz Hilpert (Deutsches Theater, Berlin) 1941: Gerhart Hauptmann: Schluck und Jau (Sidselill) – Regie: Heinrich Koch (Deutsches Theater, Berlin) 1952: Maxim Gorki: Die Feinde (Tatjana) – Regie: Fritz Wisten (Theater am Schiffbauerdamm, Berlin) 1955: Ferdinand Raimund: Die gefesselte Phantasie (Arrogantia) – Regie: Rudolf Steinboeck (Theater am Kurfürstendamm: Haus der Freien Volksbühne, Berlin) 1981: Molière: Tartuffe (Pernelle) – Regie: Kurt Hübner (Theater der Freien Volksbühne Berlin) 1983: Maxim Gorki: Kinder der Sonne (Antonovna) – Regie: Harald Clemen (Schloßpark-Theater, Berlin) 1988: Pedro Calderón de la Barca: Das große Welttheater (Die gealterte Schönheit) – Regie: Augusto Fernandes (Schiller-Theater, Berlin)
Weblinks
, KünstlerKolonieKurier Nr. 2, 1989.
Einzelnachweise
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