mini|Hans Huschka Hans Huschka (* 1. April 1930 in Grulich, Tschechoslowakei; † 14. Januar 1997 in Griesstätt-Kolbing) war ein deutscher Bildhauer.

Leben Ausbildung zum Bildhauer an der Staatlichen Holzbildhauerfachschule in Grulich 1944/45. Tätig seit 1957 als freischaffender Bildhauer in Miltenberg/Main, München und Griesstätt am Inn.Hans Kiessling: Begegnung mit Bildhauern: Münchner Kunstszene 1955-1982 : eine Dokumentation über 99 Bildhauer mit 491 Bildtafeln und Kurzbiographien. EOS Verlag, ISBN 3-88096-183-2

Huschkas Werke mit den vorwiegenden Arbeitsmaterialien Stein und Bronze sind Plastiken und Skulpturen mit Darstellung von Materialbewegung und Bewegungsabläufen. Die Integration in die Architektur führte zu der Bezeichnung säkularisierter Konstruktivismus durch den Kunstkritiker Jürgen Morschel.Hans Huschka: Ausstellungskatalog mit Vorwort von Jürgen Morschel; Brend’amour, Simhart & Co. München; 1969. 24 Bl. Illustriert; S. 1–3.

Huschka starb 1997 und ist bestattet in Wasserburg am Inn.

Werke (Auswahl) mini|Grabmal Hille, Friedhof Ohlsdorf, Hamburg Skulptur o.T. im Wasserburger SkulpturenwegEdelstahlskulptur im Wasserburger Skulpturenweg Marienbrunnen in GriesstättMarienbrunnen aus Bronze auf dem Kirchplatz in Griesstätt Bronzeskulptur Johannes der Täufer vor der Grundschule in Griesstätt Karl-Borromäus-Brunnen (1983/84) in Wasserburg am Inn, Ecke Ledererzeile/Berggasse Großplastik Zweiklang im Skulpturenpark Willebadessen Bronzeskulptur Entfaltung – Sich befreiend Plastik Faltung 6 Perchtenbrunnen in Kirchseeon St.-Wolfgang-Brunnen in Sankt Wolfgang Altarraumgestaltung (1967) in St. Pius in Aschaffenburg Metallplatte Hl. Elisabeth und Hl. Katharina (1967) am Eingang des Altenwohnheims Pfaffenmühlweg 27 der Hospitalstiftung AschaffenburgBauakten der Hospitalstiftung Aschaffenburg Altarraumgestaltung (1968) in der Maria-Ward-Schule Aschaffenburg 8 Meter hohes Bronzekreuz vor der Stadtkirche in Miltenberg Eisenskulpturen Balancen und Verbindung in der Pinakothek der Moderne der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen Mahnmal-Kriegerdenkmal in Erding bei München Gefallenen-Ehrenmal mit Pieta (1969) in der Dorfkapelle in Daxberg Grabmal Hille (1996), Friedhof Ohlsdorf in HamburgLaut Auskunft des Friedhofmuseums. Eine ähnliche Version wird auch bei ars mundi als Schwanengruppe verkauft (Auflage 200).

Ehrungen/Preise 1966 1. Preis beim Künstlerwettbewerb Friedlandgedächtnisstätte in Bad GodesbergHans Huschka: Ausstellungskatalog mit Vorwort von Jürgen Morschel; Brend’amour, Simhart & Co. München; 1969. 24 Bl. Illustriert. S. 23.

Weblinks

Hans Huschka: Grabmal Hille auf sh-kunst.de

Einzelnachweise

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