Johann LukasZweiter Vorname auch mit Lucas auffindbar. SchubaurNachname in abweichenden Schreibweisen auffindbar. (* 23. Dezember 1749 in Lechfeld; † 15. November 1815 in München) war ein bayerischer Komponist und Medizinalrat in München.
Er war Arzt und wurde daneben zu einem erfolgreichen Vertreter des dt. Singspiels der Zeit. In München ist die Schubaurstraße im Stadtteil Obermenzing nach ihm benanntPasinger Archiv e.V: .
Werke Messen Missa Solemnis d-Moll (vor 1787) Missa e-Moll und G-Dur (um 1790) Deutsche Messe Es-Dur (um 1794) Missa D-Dur
Andere geistliche Werke Vesperae de Beata d-Moll (vor 1785) Lytaniae lauret D-Dur (aus Vesperae de Beata und der Missa Solemnis) 4 Psalmi Vespertini d-Moll (Laudate – Laetatus sum – Nisi Dominus – Lauda Jerusalem) Singt dem Herrn ein neues Lied, Psalm D-Dur (vor 1808) Responsor pro Matutin (27 Gesänge für vierstimmigen Chor mit Orgelbegleitung) Dankt dem Herrn, denn er ist freundlich, Psalm 106 (um 1780)
Kantaten Il Sacrificio
Singspiele Melide oder Der Schiffer, zwei Akte; Libretto: Gustav Friedrich Großmann und Christian Gottlob Neefe nach Falbaire; 1782, Uraufführung am 24. September 1782 im Salvatortheater in München Die Dorfdeputierten; Libretto nach Carlo Goldoni; Uraufführung am 8. Mai 1783 im Salvatortheater Das Lustlager; Libretto: Franz Marius Babo; Uraufführung am 4. August 1784 im Salvatortheater Die treuen Köhler; Libretto: Karl Christoph Förster (Heermann); Uraufführung am 29. September 1786 im Salvatortheater Die treuen Kohlbrenner; Uraufführung am 26. April 1797 im Freihaustheater in Wien
Sinfonien Sinfonia in D (vor 1790) Sinfonia in Eb (vor 1790) Sinfonia in B (vor 1790) Sinfonia in D# (vor 1790) Sinfonia in C (vor 1790) Sinfonia in G (vor 1790)
Zitat
Weblinks Wolfgang Schubaur:
Anmerkungen
Einzelnachweise
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