Hohenleina ist eine Ortslage der Kerngemeinde Krostitz im sächsischen Landkreis Nordsachsen.

Geografie Hohenleina ist seit der Eingemeindung 1939 der südöstliche Siedlungsbereich des Hauptortes Krostitz zwischen den Städten Delitzsch und Eilenburg. Der Ortsteil liegt östlich der Bundesstraße 2 und wird vom Leinebach durchflossen, der früher südlich von Krostitz und westlich von Hohenleina noch naturbelassen war. Das Ostende der heutigen Bahnhofstraße war um 1874 noch unbebaut, womit eine Trennung der Siedlungen noch erkennbar war. In der Flur von Hohenleina liegt ein Teil der Ortswüstung Konsenz.

Geschichte Hohenleina gehörte bis 1815 zum kursächsischen Amt Eilenburg.Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas. Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S. 56 f. Durch die Beschlüsse des Wiener Kongresses kam es zu Preußen und wurde 1816 dem Kreis Delitzsch im Regierungsbezirk Merseburg der Provinz Sachsen zugeteilt. Am 1. April 1939 erfolgte die Eingemeindung nach Krostitz. Im Zuge der Kreisreform in der DDR von 1952 wurde Hohenleina als Ortsteil von Krostitz dem neu zugeschnittenen Kreis Delitzsch im Bezirk Leipzig zugeteilt, welcher 1994 im Landkreis Delitzsch und dieser wiederum im Jahr 2008 im Landkreis Nordsachsen aufging.

Persönlichkeiten Johann Friedrich Baltzer jun. (1801–1885), Pfarrer Eduard Baltzer (1814–1887), evangelischer Theologe, Politiker und Lebensreformer

Weblinks

Website der Gemeinde Krostitz

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Landkreis Nordsachsen Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Nordsachsen) Kategorie:Geographie (Krostitz)