Die NBA Finals der Saison 2008/09 in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA wurden ab dem 4. Juni zwischen den Orlando Magic (Sieger der Eastern Conference) und den Los Angeles Lakers (Sieger der Western Conference) ausgetragen. Wie die gesamten Play-Offs wurde auch die letzte Runde im Best-of-seven-Verfahren entschieden. In den USA wurden die Finals wieder unter der Kooperation ESPN on ABC übertragen. Die Lakers genossen aufgrund ihres besseren Ergebnisses in der regulären Saison Heimspielrecht. Mit 4:1 Spielen entschied Los Angeles die Serie für sich.

Vor den Finals Los Angeles Lakers (Western Conference Champion)Orlando Magic (Eastern Conference Champion)65–17 (.793)1. Pacific, 1. West, 2. gesamtRegular season59–23 (.720)1. Southeast, 3. East, 4. gesamtBesiegten die (8) Utah Jazz, 4–1Erste RundeBesiegten die (6) Philadelphia 76ers, 4–2Besiegten die (5) Houston Rockets, 4–3Conference SemifinalsBesiegten die (2) Boston Celtics, 4–3Besiegten die (2) Denver Nuggets, 4–2Conference FinalsBesiegten die (1) Cleveland Cavaliers, 4–2

Spielplan

Gesamtübersicht

TeamSpielSiege 123 4 5 Los Angeles Lakers1001011049999 4Orlando Magic75961089186 1

Spiel 1

Im Staples Center (Los Angeles) fuhr der Vorjahresfinalist einen 100:75-Sieg ein. Zum Sieg der Lakers trug Kobe Bryant mit 40 Punkten sowie jeweils acht Rebounds und Assists bei. Dwight Howard hingegen kam lediglich auf zwölf Punkte und 15 Rebounds. Bester Werfer bei den Magic war Ersatz-Guard Mickaël Piétrus mit 14 Punkten. Insgesamt kam Orlando auf eine Trefferquote aus dem Feld von 30 Prozent. Howard meinte dazu: „So schlecht haben wir noch nie geworfen … Wir müssen uns deutlich steigern“.Spiel 1: Traumstart für Lakers, Ausgleich für Penguins

Spiel 2

Beim Spielstand von 88:88 scheiterte Magic-Guard Courtney Lee (zwei Punkte), nach einem Pass von Hedo Türkoğlu, der zuvor Kobe Bryant geblockt hatte, aus kürzester Distanz bei einem Alley oop. Am Ende verlor das Team 96:101 in der Verlängerung. „Wir haben es verpatzt, mehr fällt mir dazu nicht ein“, so Orlando-Coach Stan Van Gundy. Für Lakers-Coach Phil Jackson rief der knappe Sieg ein „Gefühl der Erleichterung“ hervor. Bester Werfer der Lakers war Kobe Bryant mit 29 Punkten. Dahinter folgte Pau Gasol mit 24 Punkten und zehn Rebounds. Bei Orlando war Rashard Lewis mit 34 Punkte und elf Rebounds am erfolgreichsten. Dwight Howard erzielte 17 Punkte und holte 16 Rebounds.

Spiel 3

Dwight Howard und Rashard Lewis erzielten jeweils 21 Punkte für Orlando, Kobe Bryant war mit 31 Punkten erfolgreichster Werfer der Lakers. Pau Gasol kam auf 23 Punkte.

Spiel 4

Die Magic hatten sich 1:34 Minuten vor Ende der regulären Spielzeit einen Fünf-Punkte-Vorsprung herausgespielt. Eine Minute darauf verkürzte Pau Gasol zum 84:87 für Los Angeles, und 4,6 Sekunden vor Schluss traf Derek Fisher zum 87:87 und brachte die Lakers damit in die Verlängerung. Bei seinen fünf Versuchen im Laufe des Abends hatte er zuvor keinen einzigen Dreier erzielt. Mit einem weiteren Dreier brachte er die Gäste 31 Sekunden vor Spielende in Führung. Gasol und Trevor Ariza kamen für die Lakers jeweils auf 16 Zähler, Fisher insgesamt auf zwölf Punkte. Hedo Turkoglu erzielte 25 Punkte für Orlando. Dwight Howard beendete das Spiel mit 16 Zählern und 9 Blocks (Finals-Rekord), vergab aber auch acht Freiwürfe.

Spiel 5

Mit Spiel 5 sicherten sich die Los Angeles Lakers den NBA-Titel zum ersten Mal seit 2002 und insgesamt zum 15. Mal.

center|mini|hochkant|Kobe Bryant feiert die Meisterschaft im Disney-Land der kalifornischen Stadt Anaheim.

Auszeichnungen und Statistik 2009 NBA Champion: Los Angeles Lakers Finals MVP: Kobe Bryant

Kategorie Bestleistung DurchschnittLos Angeles Lakers Orlando MagicSpieler Gesamt Spieler Durchschnitt Spieler Durchschnitt Punkte Kobe Bryant 40 Kobe Bryant 32,4 Hedo Türkoğlu 18,0 Rebounds Dwight Howard Dwight Howard 21 (OT)15 Pau Gasol 9,2 Dwight Howard 15,2 Assists Kobe Bryant 8 Kobe Bryant 7,4 Rashard Lewis 4,0 Steals Dwight Howard Mickaël Piétrus 4 (OT)3 Trevor Ariza 1,8 Dwight Howard 1,6 Blocks Dwight Howard Marcin Gortat Kobe Bryant Pau Gasol 9 (OT)444 Pau Gasol 1,8 Dwight Howard 4,0

Einzelnachweise

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