mini|Südwest- und Südostfassade (2016) Das Wohnhaus Mühlenstraße 18 in der niedersächsischen Gemeinde Scheeßel wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erbaut. Aktuell (2025) wird es zum Wohnen genutzt.
Das Gebäude steht unter Denkmalschutz (siehe auch Liste der Baudenkmale in Scheeßel).
Geschichte und Beschreibung Scheeßel wurde 1205 als Archidiakonat genannt und gehört zum heutigen Landkreis Rotenburg (Wümme).
Das eingeschossige traufständige massive und verklinkerte Gebäude mit ziegelgedecktem Satteldach sowie segmentbogigen Fenstern mit profilierten Fenstergewänden und Sandstein-Sohlbänken wurde um 1870 gebaut. Die symmetrischen neogotischen Fassaden haben eine schlichte Backsteinornamentik mit Trauf- und Gurtgesims sowie einen spitzbogigen Eingang mit einer doppelflügeligen Tür.Beschreibung/Bilder im Denkmalatlas Niedersachsen
Das niedersächsische Landesdenkmalamt befand u. a.: „… Das Wohnhaus an der Mühlenstraße 18 in Scheeßel wurde um 1870 in neugotischer Formensprache erbaut …“
Hinweis: Das ähnliche Wohnhaus Am Meyerhof 8 stammt vom gleichen Architekten.
Einzelnachweise
Kategorie:Baudenkmal in Scheeßel Kategorie:Wohngebäude in Niedersachsen Kategorie:Bauwerk des Historismus in Niedersachsen Kategorie:Erbaut in den 1870er Jahren